Die Uni, das Coaching, Münster und ich!


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Herzlich Willkommen auf meinem Blog! In diesem ersten Blogartikel möchte ich mich und den Blog kurz vorstellen. Damit das ganze nicht zu trocken wird (Vorstellungsrunden al la „Ich bin Jari, ich mag italienisches Essen, hasse die Farbe rostrot und bin für Weltfrieden“ habe ich genug hinter mir…) möchte ich hier kurz auf mögliche Fragen antworten, die sich zu mir und dem Blog ergeben.

Wer schreibt hier? 

Ich bin Jari Andresen, Erziehungswissenschaftler und Coach aus Münster. Früher wollte ich immer gerne Lehrer werden, heute mache ich verschiedene Dinge. Ich studiere und unterrichte an der Universität in Münster und versuche anderen StudentInnen zu helfen die Stürme des Studienalltages zu meistern. Außerdem unterstütze ich als Coach Menschen dabei, ihr volles Potential zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen.

Meine Blogartikel sind genauso wie ich bzw. meine Arbeit auch: wissenschaftlich fundiert und sachlich, nachdenklich und emotional, verrückt (o.k. leicht durchgeknallt) und auf eine gewisse Art besonders, manchmal auch ehrlich und konfrontativ aber immer „nah am Menschen“. 

Worüber schreibe ich?

Ich schreibe über Persönlichskeitsentwicklung und Hypnose, Positive Psychologie, Gehirnforschung und vieles mehr aus dem Bereich des Coachings. Egal ob Blogartikel mit wissenschaftlichem Hintergrund, Fallberichte von Coaching-Sitzungen oder besondere Momente aus dem Alltag, mir ist wichtig, zu zeigen, dass persönliche Entwicklung (auch wenn sie nicht immer einfach ist) Spaß machen kann und das Veränderungen nicht immer lang, schwierig und mühsam sein müssen, sondern auch leicht, schnell und mit Freude geschehen können.

Was ist mein Ziel? 

Im Laufe meiner Arbeit an der Universität Münster und in der pädagogischen Praxis habe ich festgestellt, dass viele Menschen nicht zufrieden mit sich und ihrem Leben sind und unter massiven Ängsten, Blockaden und Problemen leiden. Mir selbst ging es lange Zeit nicht anders, auch ich hatte meine „Baustellen“ bis ich mich dazu entschloss, mein Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Ich beschäftigte mich mit Persönlichkeitsentwicklung, absolvierte verschiedene Coachingausbildungen und lernte Methoden aus Psychotherapie und Coaching (u.a. klinische Hypnose, energetische Psychologie, iEMDR und systemische Familienrekonstruktion). Dadurch lösten sich in kurzer Zeit erstaunlich viele meiner Baustellen. Heute gebe ich mein Wissen in meinen Coachings, Vorträgen und Seminaren an andere Menschen weiter. Mein Ziel ist es möglichst vielen Menschen zu zeigen, dass es mithilfe einfacher Methoden möglich ist seine Blockaden zu lösen und ihre Ziele zu erreichen.

Warum sollte man diesen Blog lesen? 

Vorweg eine Warnung: dieser Blog hat, genau wie mein Coaching auch, Nebenwirkungen. Es kann sein, dass Sie durch regelmäßiges Lesen meiner Blogartikel fröhlicher, unbeschwerter, gelassener, positiver und optimistischer werden und die Herausforderungen des Alltags mit mehr Leichtigkeit bewältigen können. Wenn Sie diesen Effekt vermeiden möchten, sollten sie den Blog auf keinen Fall lesen!

Wenn Sie aber interessiert daran sind, mehr Glück, Gesundheit und Erfolg in ihrem Leben zu haben und wissen möchten, wie genau Sie das erreichen können, dann freue ich mich, dass Sie beim nächsten Blogartikel dabei sind.

Bis dahin. Alles Gute!

Ihr

Jari Andresen

 

Was stresst mich und wenn ja, warum? – Ursachenorientierte Hypnose


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Was haben ein Bankkaufmann in einer Midlifecrisis, eine verzweifelte junge Studentin mit Prüfungsangst und ein Manager mit Burnouterscheinungen gemeinsam? Genau, sie leiden offenbar an einem Problem, das ihre Lebensqualität massiv einschränkt. Sucht man nach Gründen für die Entstehung des Problems, so findet man vermutlich eine Vielzahl dieser vor: einschränkende Glaubenssätze, familiäre Prägungen, negative Emotionen etc.

Nun mal angenommen, ich würde behaupten, dass all diese Probleme jedoch auf ein gemeinsames Element zurückzuführen sind: nämlich auf eine einzelne synaptische Verknüpfung im Gehirn. Natürlich hast Du davon sehr sehr sehr viele, wieso sollte also diese eine Synapsenverbindung so schädlich für Dich sein? Lass es mich einmal an einem Beispiel erklären:

Melissa ist ein junges und freudiges Mädchen. Sie ist intelligent, offen und hat sehr gute Noten in der Schule. Eines Tages soll sie jedoch vor ihrer Klasse ein Gedicht vortragen, sie fühlt sich nervös und fängt an zu stottern, wird rot und ihre Hände zittern. Ihre Mitschüler fangen an zu lachen, sie ziehen Grimassen und tuscheln hinter vorgehaltener Hand. Für Melissa, die sonst immer sehr gut in der Schule war, ist das schrecklich und sie verknüpft die Situation in der Klasse mit dem Gefühl der Angst, verbunden mit dem Glaubenssatz: „Ich kann nicht vor anderen Leuten reden“. 

In diesem Moment, verknüpft Melissa in ihrem Gehirn die, in dem Moment entstandenen Gefühle, mit der Situation in der Klasse. Diese synaptische Verbindung wird ordnungsgemäß, in ihrem Gehirn, abgespeichert. Es entsteht ein sogenanntes ISE (Intitial Sensetizing Event), also eine erste Situation, in der negative Gefühle und Glaubenssätze entstanden sind.

Einige Jahre später heiratet Melissas älterer Bruder. Melissa freut sich sehr darüber. Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester bereitet sie eine Rede vor, um ihren Bruder auf der Hochzeit zu überraschen. Als der große Tag endlich gekommen ist, steht Melissa stolz auf und möchte die Rede halten. Plötzlich stockt ihre Stimme, ihre Hände fangen an zu zittern und in ihr steigt Panik auf. „Ich kann das nicht“ stammelt sie und verlässt fluchtartig ihren Platz. 

Was ist hier passiert? Nun, aufgrund der ähnlichen Situation (viele Menschen, ein Papier in der Hand etc.) hat Melissas Gehirn die synaptische Verknüpfung wieder aktiviert, die bereits in der Schulsituation gespeichert wurden. Melissas Reaktion, ist somit eine Folge einer Verknüpfung von negativen Emotionen mit einem bestimmten Ereignis. Durch die Reaktivierung entsteht eine sogenanntes SSE (Sequential Sensetizing Event), also ein Folgereignis, das das ISE wieder aktiviert. Von diesen Folgereignissen kann es auch mehrere geben.

Schließlich hat Melissa ein wichtiges Referat an der Uni, für das sie sich akribisch vorbereitet. In der Referatssituation selbst jedoch, werden die alten Gefühle wieder aktiviert und Melissa muss das Referat abbrechen. Dieses Ereignis, welches die alten Verknüpfungen wieder herholt schließlich, wird FSE (Final Sensetizing Event) genannt. 

Nun ist die Situation an der Uni, nicht der eigentliche Auslöser, sondern vielmehr eine Reaktivierung alter Gefühle, die jedoch das akutelle Problem, nämlich eine Prüfungs- bzw. Redeangst auslösen. Melissa weiß nämlich nicht mehr, wo der eigentliche Ursprung des Problems liegt, da sie denkt, das Referat an der Uni habe die Angst ausgelöst.

Viele Probleme in der Gegenwart, haben eine emotionale Ursache in der Vergangenheit!

Natürlich probiert Melissa viel aus, um ihr Problem zu lösen: sie macht Entspannungsübungen, trinkt Beruhigungstee und redet mit ihren Freunden über das Thema. Leider hilft es ihr nur bedingt…

Nehmen wir nun einmal an, Melissa würde zu einem Coach gehen, um an ihrem Thema mit Hypnose zu arbeiten. Wie würde er vorgehen? Vermutlich würde er mehr tun, als ihr nur einen Kaffee anzubieten und mit ihr gemeinsam Lösungsstrategien zu erarbeiten. Vielleicht merkt er schon im Vorgespräch, dass es für Melissas Thema eine emotionale Ursache gibt. Er schlägt ihr vor, gemeinsam mit ihr eine Hypnose zu machen und in dieser die Ursache zu finden.

Nachdem Melissa ihre Augen geschlossen hat und sich auf ihren Atem konzentriert, leitet der Coach sie durch eine Reihe von Schritten, die Melissa helfen, sich körperlich und geistig zu entspannen. Nachdem Melissa sich in einer hypnotischen Trance befindet, begibt sie sich gemeinsam mit ihrem Coach auf eine Reise, in der sie zuerst nocheinmal in die auslösende Situation in der Uni geht. Sie fühlt ihre Angst und Unsicherheit in ihrem Körper und beschreibt ihr Befinden. Je mehr Melissa in ihr Gefühl geht, umso mehr tauchen die alten Situationen in ihr auf: die Hochzeit, die Situation in der Klasse. Melissa ist überrascht, an diese Erlebnisse konnte sie sich bewusst gar nicht erinnern. Nun sieht sie sich selbst wieder als Kind, jedoch ist etwas anders, sie hat das Wissen und die Erfahrungen der erwachsenen Frau, die sich trotz dieser Situation toll entwickelt hat. Sie spricht mit ihrem jüngern Ich und erklärt ihr, dass alles Gut werden wird. Gleichzeitig, versteht sie, dass die anderen Kinder nicht gelacht haben, um ihr zu schaden, sondern dass es lediglich eine typische Kinderreaktion war. Dann passiert etwas erstaunliches, Melissa kann ihr ängstliches Gefühl nicht mehr spüren, sie fühlt sich vielmehr stark und ist stolz auf ihr jüngeres Ich, diese Situation mit so viel Kraft und Mut gemeistert zu haben. Mit diesem Gefühl geht Melissa in Gedanken nochmals in die Situation an der Uni, jetzt spürt sie Sicherheit und weiß, dass sie es schaffen wird. 

Der Coach (der aus bestimmten Gründen, gerne unerkannt bleiben möchte ;)) freut sich mit ihr und gibt ihr noch einige Übungen mit, mit denen sie ihr neues Gefühl verstärken kann.

Eine Woche später, hält Melissa souverän und gelassen ihr Referat und bekommt ein positves Feedback. Die synaptische Verknüpfung in ihrem Gehirn hat sich verändert, da die Situation nun nicht mehr mit negativen Emotionen verknüpft ist.

Das Fallbeispiel von Melissa ist fiktiv, dennoch veranschaulicht es gut die Vorteile einer ursachenorientierten Hypnose: ein effektives Aufdecken der Ursachen, eine Veränderung und nachträgliche Verarbeitung, negativer Emotionen und die Etablierung neuer und stärkender Glaubenssätze.

Nicht immer läuft eine Hypnosesitzung so ab, wie hier beschrieben. Nicht immer geht es so schnell, bei manchen Themen gibt es viele verschiedene Ursachen und so unterschiedlich, wie Menschen sind, so ist auch die Arbeit mit ihnen. Dennoch kann Hypnose schnelle und nachhaltige Veränderungen ermöglichen.

Wenn Du Fragen hast oder an einem eigenen Thema arbeiten möchtest, zögere nicht mich hier zu kontaktieren.

Alles Liebe,

Dein Jari

5 Gründe, warum Dir Hypnose bei Deinem Problem helfen kann


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Mal angenommen, Du hast ein Problem, welches Dich schon länger beschäftigt. Vielleicht hast Du Liebeskummer und bist deswegen sehr traurig? Möglicherweise plagt Dich die Angst vor der nächsten Prüfung oder Du hast immer starkes Lampenfieber, wenn Du vor Menschen sprechen musst? Vielleicht hast Du auch schon davon gehört, dass Hypnose bei Problemen verschiedenster Art helfen kann, bist Dir aber noch unsicher, ob Du Hypnose nutzen willst, um Dein Problem zu lösen.

Warum ich gerne mit Hypnose arbeite, habe ich hier beschrieben. In diesem Blogartikel liefere ich Dir fünf gute Gründe, warum sich die Arbeit mit Hypnose lohnt.

1. Hypose umgeht den kritischen Faktor

Wenn man ein Problem hat, geht man meistens entweder zu einem Coach oder entscheidet sich dazu, eine Psychotherapie zu machen. Viele Formen des Coachings und der Psychotherapie arbeiten stark konitiv orientiert, d.h. es werden Gespräche geführt, mit Zielen gearbeitet und oftmals stehen Gedanken oder Glaubenssätze im Vordergrund. Diese Art zu arbeiten ist nicht uneffektiv, dauert jedoch zumeist sehr lange, da der kritische Faktor, der für die Bewertung und Beurteilung zuständig ist, immer noch aktiv ist und häufig eine Veränderung verhindert.

Angenommen, eine Klientin hegt den Wunsch abzunehmen und arbeitet mit einem    Coaching an ihrem Ziel, ihr kritischer Faktor hindert sie aber daran, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen, da dieser sie glauben lässt, es wäre schlichtweg nicht möglich, da sie es ja bislang auch nicht geschafft habe. 

Mittels einer hypnotischen Trance ist es möglich, diesen kritischen Faktor zu umgehen und die Zielvorstellung direkt im Unterbewusstsein zu verankern. Somit kann sie ihr Ziel viel schneller und nachhaltiger erreichen, als es im Wachbewusstsein möglich wäre.

2. Hypnose ist sehr flexibel und vielseitig einsetzbar

Mittels der Hypnose, lassen sich sehr vielfältige Themen lösen. Die Hypnose eignet sich beispielsweise ausgezeichnet, um mentale Stärke zu entwickeln, zum Beispiel vor Prüfungen, Auftritten oder auch für SportlerInnen, die damit ihre Leistung verbessern können. Mithilfe von Hypnose kann man seine Konzentration verbessern und Gelerntes tief verankern und jederzeit wieder abrufen, ideal für die Vorbereitungen auf Klausuren und mündliche Prüfungen. In der hypnotischen Trance regenerieren sich Körper und Nervensystem sehr schnell und effektiv, weshalb sich Hypnose auch gut für die Themen Burnoutprävention und Gesundheitsmanagement eignet. Darüber hinaus ist es möglich, mit Hypnose die Ursachen für eine Vielzahl an Problemen zu finden und zu lösen. Mithilfe der Hypnose kann man also sowohl in der Vergangenheit arbeiten um dort, die Ursachen für Probleme zu lösen, sowie in der Gegenwart z.B. um Gefühle im Hier und Jetzt wahrzunehmen, als auch in der Zukunft, etwa um einen gewünschten Zielzustand in der Zukunft zu visualisieren. Somit ist Hypnose ein sehr flexibel und vielseitig einsetzbares Tool.

3. Hypnose lässt sich ausgezeichnet mit anderen Techniken kombinieren

Einer meiner Ausbilder sagte einmal: „Hypnose ist wie ein Schnellkochtopf, alles was man hineingibt, wird schneller gar.

Tatsächlich lässt sich die Hypnose hervorragend mit anderen Methoden kombinieren. Traditionelle Glaubenssatzarbeit, die häufig im Coaching verwendet wird, funktioniert in Hypnose noch besser, da sich alte Glaubenssätze im Unterbewusstsein schnell auffinden und verändern lassen. Auch Methoden die mit Visualisierungen oder positiven Emotionen arbeiten, wie etwa die positive Psychologie, erzielen in Trance schnellere und nachhaltigere Veränderungen.  Ich kombiniere die Hypnose gerne mit der Klopfakupressur, die aus der energetischen Psychologie stammt. Mit dieser lassen sich negative Emotionen auflösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken.

4. Mit Selbsthypnose kannst Du Dir selbst helfen

Mithilfe der Selbsthypnose, lässt sich die positive Wirkunge eines Coachings vertiefen und hilft dabei, nachhaltige Veränderungen in Deinem Leben zu etablieren. Durch positive Suggestionen und Visualisierungen, können Ziele schneller erreicht und Blockaden überwunden werden. Durch die hypnotische Trance, erholen sich Körper und Geist. Egal ob Du abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören, für Prüfungen lernen, neagative Gewohnheiten loswerden oder positive Ressourcen aktivieren willst, die Selbsthypnose ist eine der wirkungsvollsten Selbstcoachingmethoden und ist darüber hinaus auch noch sehr einfach zu erlernen. Die meisten Anwender, sind nach nur einer Sitzung in der Lage, sich selbst in eine tiefe Trace zu versetzen und die Selbsthypnose für ihre beruflichen und privaten Ziele zu nutzen.

5. Die Wirksamkeit von Hypnose, ist wissenschaftlich erwiesen

Hypnose ist alles andere als esoterisch oder spirituell. Inzwischen gibt es zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und gut dokumentierte Studien, zur Wirksamkeit von Hypnose. In einem EEG konnte man beispielsweise zeigen, dass in Hypnose bestimmte Gehirnareale aktiviert werden, die zum Beispiel für die Erinnerung zuständig sind und dass andere Gehirnareale, die eher die Funktion der kritischen Bewertung haben, heruntergefahren werden. Auch die Wirksamkeit von Hypnose bei Prüfungsängsten, wurde inzwischen sehr gut untersucht. Falls Du Interesse, an konrekten Studien und Publikationen hast, melde Dich gerne bei mir.

Ich hoffe, ich konnte Dir zeigen, dass es sich lohnt, Hypnose einmal auszuprobieren und zu erleben. Ganz egal, ob Du an einem Problem arbeiten möchtest oder einfach nur Deine Ziele mithilfe der Selbsthypnose schneller erreichen möchtest. Kontaktiere mich hier und lass uns gemeinsam Dein Leben glücklicher, erfolgreicher und schöner gestalten. Hypnose wirkt!!!

Alles Liebe,

Dein Jari

 

Der perfekte Moment – Über Vielmachgläser, Persönlichkeitsanteile und Positive Psychologie


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Der perfekte Moment, schenkt uns viele Möglichkeiten: Abschied von alten, ungeliebten Mustern, Kennenlernen und Entdecken von neuen Persönlichkeitsanteilen, Übung in Dankbarkeit und Förderung von positiven Emotionen.

Was ist für Dich ein perfekter Moment? Vielleicht der erste Kuss in Teeniejahren, damals noch in einem übervollen Club? Inmitten von Rauch, rempelnden Menschen und flirrenden Lichtern Geborgenheit, Liebe und dieses angenehme Kribbeln im Bauch spüren… Vielleicht auch dieser Moment im Urlaub am Mittelmeer? Abends durch die Gassen schlendern, den Geruch von Zitrusfrüchten und Wein in der Nase. Den Menschen zusehen, wie sie aus ihren Häusern kommen, Musik machen, lachen, das Leben feiern…

Wann empfinden wir überhaupt einen Moment als perfekt? Häufig liegt das Problem weniger im perfekten Moment, sondern vielmehr im Empfinden selbst. Gefangen im Alltagstrott empfinden wir – neurophysiologisch gesehen – immer dasselbe. Klar, unser Gehirn denkt in Routinen und blendet somit mögliche perfekte Momente einfach aus. Andere Sachen stehen im Vordergrund: Arbeit, Kinder, Partner etc. Warum also gibt es Menschen, die viel mehr glückliche Momente erleben als andere? Mit dieser und anderen Fragen, rund um Glück, beschäftigt sich die positive Psychologie. Doch bevor wir uns diese etwas genauer anschauen, lernen wir das Vielmachglas kennen…

Das Vielmachglas

Marleen ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, nur hat sie noch keinen Plan davon, was sie später machen will, also lebt sie auf dem Dachboden ihrer Eltern und jobbt nebebei in einem Kino. Bei ihrem Bruder Erik, sieht das ganz anders aus. Er ist Buchautor, Weltenbummler und hat Freunde, in der ganzen Welt. Er liebt das Reisen und ist kaum Zuhause. Marleen ist deshalb oft sauer und versteht nicht, weshalb das Reisen so wichtig für Erik ist. Von einer seiner Reisen bringt Erik seiner Schwester ein Geschenk mit: ein Vielmachglas. Ein – eigentlich ganz normales – Einmachglas. Erik erklärt Marleen, dass sie alle ihre Abenteuer und schönen Momente aufschreiben und wenn das Glas voll ist, nachschauen soll, was sie bereits alles erlebt hat. Kurze Zeit später verstirbt Erik bei einem tragischen Unfall. Zunächst ist Marleen schockiert, dann aber besinnt sie sich auf das, was Erik ihr gesagt hat und macht sich – mitsamt ihrem Einmachglas – auf auf eine wundersame Reise, voller Abenteuer und schöner Momente.

Abschied vom alten Ich

Marleen ist ein Paradebeispiel für eine Person mit negativen Glaubenssätze, die uns daran hindern, unser volles Potential zu entfalten. Im Laufe des Films hält sie oft auch an ihrem alten Ich fest und wirkt somit zugegebenermaßen oft etwas nervig. Dennoch gibt es viele Situationen, in denen sie so gar nicht wie ihr altes Ich handelt: sie rettet eine Ziege vor einem Löwen, kämpft, bewaffnet mit einem Tennisschläger, mit Wespen und prügelt sich mit einer Rockerbraut in einer Bar. Dies ist ihr zunächst jedoch gar nicht bewusst. Dafür gibt es eine logische Erklärung: Marleen handelt in diesen Momenten unbewusst aus einem anderen Persönlichkeitsanteil heraus, der vermutlich schon immer in ihr war, den sie jedoch nie kennenlernen konnte, da die Umstände es nicht erforderten.

Wir alle haben verschiede Persönlichkeitsanteile in uns, die sich jeweils durch eine stark differente Gefühls- und Gedankenwelt, sowie durch oftmals voneinander abweichende Vehaltensweisen auszeichnen. So ist Marleen mehr, als nur das durchschnittliche, gelangweilte Teenie-Mädchen, von nebenan. Sie wird im Laufe des Films immer mehr zu einer mutigen, starken und selbstbewussten jungen Frau, die sich Dinge traut. Dies wird vor allem dann möglich, wenn wir aus unserer gewohnten Alltagsroutine ausbrechen. Die alten gewohnten Synapsenverbindungen im Gehirn, passen häufig nicht mehr zu den Dingen, die wir erleben. Folglich bilden wir durch unsere neuen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, neue synaptische Verknüpfungen aus. Ein neues Selbstbild, entsteht.

Die Kraft des perfekten Momentes

Am Ende der Reise ist Marleen enttäuscht, sie hat das Gefühl, sie hat ihr Ziel nicht erreicht. Mit etwas Hilfe, von außen, wird ihr jedoch bewusst, dass der perfekte Moment, das Abenteuer nicht das Ziel der Reise ist, sondern aus all die kleinen Abenteuern besteht, die sie während ihrer Reise erlebt hat. Motiviert fängt sie an, all ihre Erlebnisse aufzuschreiben und in das Glas zu werfen und tatsächlich schafft sie es, das Glas, mit allen ihren Erlebnissen, zu füllen.

Auch die positive Psychologie geht davon aus, dass das bewusste Erinnern an schöne Momente, innere Ressourcen aktiviert, Selbstvertrauen und Resilienz fördert. Je öfter wir diese Erinnerungen in den Alltag holen, umso glücklicher werden wir. Außerdem werden wir uns bewusster für all die kleinen Momente des Alltags, in denen wir schöne Dinge erleben. Durch dieses Wiedererleben, bauen sich weitere synaptische Verbindungen in unserem Gehirn auf und helfen uns dabei positiver und optimistischer zu denken.

In meinen Workshops und Seminaren empfehle ich meinen TeilnehmerInnen immer, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben, um sein Gehirn auf Glück und Zufriedenheit zu programmieren. So ein Vielmachglas ist aber auch eine kreative und schöne Möglichkeit, mit der dieses Ziel erreicht werden kann.

Wie Du mehr perfekte Momente erleben kannst

  1. Brich ab und zu mal aus der Alltagsroutine aus und schau einmal was Deinen Alltag noch schöner machen könnte. Vielleicht ein Latte in Deinem Lieblingscafé? Ein schönes neues Oberteil, in der Stadt, kaufen gehen? Ein bisschen über den Markt schlendern und frische Zutaten fürs Abendessen kaufen?
  2. Vielleicht möchtest Du manchmal aus Deiner gewohnten Rolle ausbrechen? Und möglicherweise gibt es ja einige Rollen, die Du gerne einmal spielen möchtest, Persönlichkeitsanteile, die gelebt werden wollen? Solange Du Deine Grenzen und die Grenzen anderer respektierst gilt: probiere Dich aus. Sei mutig und erlaube Dir, neue Seiten an Dir zu entdecken.
  3. Egal, ob Vielmachglas oder Dankbarkeitstagebuch, schreibe Dir alle schönen Momente, alle Abenteuer, all die schönen Dinge, die Du erlebt hast auf und schau von Zeit zu Zeit mal rein. Du wirst erstaunt sein, wie viele perfekte Momente Du in Deinem Leben bereits erlebt hast.

Marleen hat sich zu einem ganz neuen Menschen entwickelt und ich weiß, Du kannst das auch. Warum gehen wir nicht auch mal raus und erleben ein kleines Abenteuer? Entdecken neue Seiten an uns? Und erlauben uns selbst immer mehr perfekte Momente zu erleben, egal, ob bei wilden Küssen im Club oder abendlichen Spaziergängen am Mittelmeer.

Alles Liebe,

Jari

Der Tiger springt wieder – Hypnosystemische Wege aus dem Unfalltrauma


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Manchmal passieren in unserem Alltag Dinge, die uns so ziemlich aus der Bahn werfen. So auch mir: vor knapp einem Monat bin ich beim Klettern gestürzt und habe mir einen fiesen Bänderriss zugezogen. Das hat mir natürlich zu Denken gegeben und ich habe mich gefragt „Warum passiert mir das gerade jetzt?“…Klausurenphase an der Uni, viele Prüfungskandidaten im Coaching, geplante Vorträge und Workshops etc.

Natürlich habe ich mir in den letzten Jahren nicht umsonst ein umfassendes Wissen im Bereich Coaching und Psychotherapie angeeignet. Welche Erkenntnisse ich aus dem Sturz ziehen konnte und wie ich meinen Bänderriss in Rekordgeschwindigkeit geheilt habe, teile in nun in diesem Blogartikel.

Der Sturz und die Folgen

Hoch hinaus wollte ich in der Kletterhalle: der dritte Schwierigkeitsgrad in nur 20 Minuten. Den Zielpunkt erreicht, den Halt verloren und aus fast 4 Meter Höhe abgestürzt: Bänderriss am linken Knöchel. Zwei Wochen mit Krücken laufen, sechs Wochen eine Schiene tragen. Die ersten Folgen zeigten sich bereits in der Nacht danach: Unruhe, Schlaflosikeit, Druck auf der Brust, Angstzustände…

Die Reaktionen des Umfeldes

Mein Umfeld reagierte so verschieden, wie es nur möglich war: viele waren schockiert, schickten mir viele Besserungswünsche, boten mir ihre Hilfe und Unterstützung an und gaben mir auch Ratschläge, wie ich die psychischen Folgen bearbeiten konnte. Andere wiederum reagierten eher mit Humor und Ironie, versuchten auf den Sturz mit einer leichten und lockeren Art und Weise zu reagieren. Dadurch konnte ich nochmals viel darüber lernen, wie Menschen mit Gefühlen umgehen.

Unfälle sind selten Zufälle

Wenn es nicht gerade um einen Unfall durch Fremdverschulden geht, so glaube ich daran, dass Unfälle selten passieren, wenn wir wirklich in Balance und Harmonie sind. Dementsprechend habe ich herausgefunden, dass der sich der Sturz auf körperlicher Ebene manifestiert hat, auf emotionaler Ebene ist er bereits viel früher passiert. Wenn ich mich daran erinnere zu welchem Zeitpunkt ich klettern war, dann weiß ich jetzt, dass ich zu dieser Zeit schlicht nicht in Balance war und so konnte ich später auch herausfinden, mit welchen Ereignissen in meinem Leben der Unfall zu tun hatte.

Selbstheilung durch Selbsthypnose

Im 19. Jahrhundert entdeckte der schottische Chirurg James Esdaile einen sehr tiefen Hynosezustand, in dem sich der Körper viel schneller und effektiver regeneriert als im Tiefschlaf. Esdaile führte in Indien viele Operationen und Kaiserschnitte durch und nutzte dabei diesen Trancezustand, um die chirurgischen Eingriffe völlig schmerzfrei und ohne chemische Zustätze durchzuführen. Noch heute wird dieser „Esdaile-Zustand“ in der Zahnmedizin, bei Operationen und zur Selbstheilung benutzt.

Mithilfe eines Codewortes versetzte ich mich täglich mehrmals in diesen Zustand und suggerierte mir, dass mein Knöchel in Lichtgeschwindigkeit heilen würde, dass der gesamte linke Fuß angenehm taub, unempfindlich und schmerzfrei sei und stellte mir vor, wie ein heilendes weißes Licht auf den Knöchel strahlen und den Riss vollständig heilen würde.

Außerdem visualisierte ich einen Augenblick in der Zukunft, in dem mein Knöchel wieder vollständig funktionsfähig sein würde:

Ich stelle mir vor, wie ich am Stand bin, an der See. An einem wolkenlosen Tag. Die Sonne sendet mir ihre warmen Strahlen, erwärmt meinen Körper und meine Seele. Die Gischt zischt, Wasser spritzt, die Möwen kreischen, der Wind bläht die Jacke. Aufwind. Aufwind am Meer, Aufwind im Leben. Die Ebbe geht, die Flut kommt. Mit dem Meer ist es wie mit dem Körper. Das Meer lässt Ebbe gehen und Flut kommen und der Körper lässt Schmerz gehen und Heilung kommen. Das Meer heilt sich von Ebbe und Trockenheit und der Körper heilt sich von Schmerz. Ebbe ist wichtig, um zu sehen, dass es Flut gibt. Schmerz ist wichtig, um zu verstehen, wie Körper und Geist funktionieren. Ich erlaube meinem Unterbewusstsein nun, dem Körper Anweisen zu geben, damit er meine Verletzung genauso schnell heilt, wie die Gezeiten am Meer kommen und gehen. Ich gehe am Wasser entlang und mit jedem Schritt fühle ich mich freier und unbeschwerter, ich kann den Knöchel völlig normal bewegen und belasten. Immer freier und unbeschwerter. Mein Körper heilt! 

Nach nur einer Woche gingen Schwellungen und blaue Flecke um die Hälfte zurück. Nach zwei Wochen konnte ich den Fuß wieder völlig belasten.

Den Sturz systemisch betrachten

In einer eigenen Coachingsitzung stelle ich mir nochmals die Frage, warum ich gestürzt bin. Mittels einer Aufstellung betrachtete ich die Dinge in meinem Leben, die ich durch den Sturz nicht oder nur eingeschränkt tun konnte und die Dinge, die ich weiterhin tun konnte. Dabei wurde mir etwas klar: der Sturz hinderte mich nur daran, die Dinge zu tun, die ich überhaupt nicht tun wollte. Bei der weiteren Arbeit entdecke ich ein altes Muster, das noch aus der Kindheit stammt, das ich eigentlich nicht mehr brauchte aber doch noch nicht ganz loslassen konnte. Mit Arbeit an Persönlichkeitsanteilen, konnte ich ein neues hilfreiches Muster erkennen und integrieren.

Kurze Zeit später, lies der Druck auf der Brust nach, der Schlaf war wieder tief und erholsam, die innere Unruhe verschwand, die Balance war wiederhergestellt.

Ich hoffe der Blogartikel gibt euch Kraft, wenn ihr euch auch gerade in einer schwierigen Situation befindet. Gebt nicht auf, spürt in euch und schaut mit welchem Lebensthema ihr es gerade zu tun habt. Arbeitet daran und es ihr werdet bald wieder mit noch mehr Energie und klarem Herzen in euren Alltag starten können.

Bleibt gesund!

Euer Jari

Coaching neu denken…


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Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Bei mir ist dieses Jahr beruflich und auch privat viel passiert, der gemeinsame VLOG mit Dr. Elisa Franz, mein erster eigener Workshop, einige Vorträge und viele Einzelcoachings sind nur einige Meilensteine, die ich dieses Jahr erreicht habe.

Die Zeit der Jahreswende ist eine Zeit, die ich vor allem zum Nachdenken und Reflektieren nutze. Was habe ich dieses Jahr gelernt? Was hat mich dieses Jahr bewegt? Welche neuen Erkenntnisse konnte ich gewinnen? In diesem Blogartikel möchte ich teilen, was ich vor allem im Bereich Coaching gelernt habe und warum ich meine Sicht auf Coaching dieses Jahr grundlegend geändert habe.

1. Weg von der Methode, hin zum Rapport…

Betrachtet man den traditionellen Wortlaut vieler Coaches erscheint deren Arbeit ziemlich „technisch“, da ist von Handwerkszeug, Methodenkoffern, Tools und Erfolgsstrategien die Rede. Sicherlich ist es von großer Bedeutung verschiedene Coachingmethoden zu kennen und individualsiert einzusetzen, dennoch wird häufig ein entschiedener Erfolgsfaktor für die Effizienz der Arbeit vernachlässigt: der Rapport. Rapport bedeutet für mich vor allem Empathie. Auch wenn diese bei vielen Coaches als „gefährlich, weil zu viel Mitgefühl und Miteinbringen eigener Themen“ verschrien ist, ist sie dennoch oftmals entscheidend, für den gelungenen Abschluss einer Coachingsitzung.

Meine Fähigkeit in Menschen hineinzuspüren, zu fühlen was sie bewegt, was sie blockiert, was sie zum Nachdenken bringt ist häufig der erste Schritt zu einem Vertrauensaufbau. Das Gefühl verstanden zu werden und die Wertschätzung der eigenen Gefühle von außen ist wichtig, um diese Gefühle überhaupt anzuerkennen und zulassen zu können.  Dies steht natürlich im konkreten Gegensatz zu „Ich kenne da die und die Methode und damit wird sich das Problem in Millisekunden auflösen„. Ja, oftmals lösen sich Themen in kurzer Zeit aber es ist trotzdem unglaublich wichtig, zunächst hinzuschauen, hineinzuspüren und einen Moment innezuhalten um das Gefühl wirklich zuzulassen und anzuerkennen. Wenn dann anschließend eine Methode angewendet wird, wirkt sie mit hoher Wahrscheinlichkeit effektiver, als wenn der Klient sofort mit etlichen dieser „Erfolgstools“ überhäuft wird aber gar keinen Zugang zu sich selbst gefunden hat.

Die beste Methode der Welt wird nicht wirken, wenn der Rapport nicht von Vertrauen, Wertschätzung und Mitgefühl gekennzeichnet ist.

2. Ein Problem, entsteht oftmals auf mehreren Ebenen…

Häufig arbeiten wir im Coaching nur auf einer Ebene: der Ebene des Mentalfeldes. Wir stellen Fragen, arbeiten mit Zielen, visualisieren oder versuchen Glaubenssätze zu verändern. Solange eine Blockade auch nur auf einer Ebene entstanden ist, wird das auch sehr gut funktionieren. Meistens entstehen Blockaden jedoch auf verschiedenen Ebenen z.B.

  1. Gehirnphysiologisch
  2. Energetisch
  3. Somatisch (körperlich)

Eine Flugangst beispielsweise, lässt sich in vielen Fällen auf ein negatives Gefühl zurückführen, das sich nicht nur als mentalen Glaubenssatz („Fliegen ist unsicher!“) manifestiert, sondern z.B. auch die Amygdala (das Angstzentrum) im Gehirn antriggert oder sich als Blockade in den Muskeln festsetzt. Löst man die Flugangst nur auf einer Ebene, kann es sein, dass sie auf den anderen Ebenen fortbesteht und somit das Problem an sich nicht gelöst ist. Insofern ist es sehr wichtig, mit einem ganzheitlichen Ansatz zu arbeiten, der verschiedene Verfahren miteinander kombiniert .

Probleme, die auf mehr als einer Ebene entstehen, erfordern oftmals einen integrativen Coachingansatz um bestmögliche Erfolge zu erzielen.

3. Coaching darf auch spirituell sein…

Manchmal passieren in einer Coachingsitzung Dinge, die sich nicht empirisch verifizieren lassen bzw. die mit gesundem Menschenverstand nicht greifbar sind. Je länger ich im Coaching arbeite, umso mehr spüre ich, dass wir uns vielen Dingen verschließen, nur weil wir sie nicht nachweisen können. Ich war nie ein sonderlich spiritueller Mensch aber in der letzen Zeit sind sowohl bei mir, als auch bei Klienten wundersame Veränderungsprozesse eingetreten, nachdem wir Gefühle bzw. Energien lösten, die wir jedoch nicht immer klar zuordnen konnten. In diesem Fall ist es natürlich wichtig, dass der positive Veränderungsprozess der Klienten an erster Stelle steht. Ich frage weniger danach, warum es funktioniert hat, sondern freue mich nur, dass es funktioniert hat.

Coaching sollte nicht dogmatisch und völlig unabhängig von Religion geschehen, dennoch gilt es, die religiöse und spirituelle Haltung des Klienten zu achten und zu respektieren. Unabhängig von der Religion haben jedoch die Arbeit mit Gebeten bzw. Mantras, die besonderen Gefühle der Hoffnung und der Liebe und auch energetische Techniken (die im übrigen sogar sehr gut wissenschaftlich belegt sind) ihren Wert und ihren Platz im Coaching.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Arbeit mit dem höheren Bewusstsein. Dr. Edwin Yager arbeitet in der klinischen Praxis seit über 40 Jahren mit einem Teil des Geistes, der zwar nicht logisch verstanden oder sichtbar gemacht werden aber durchaus bahnbrechende Veränderungen herbeiführen kann, wie eine klinische Studie eindrücklich beweist.

Hier geht’s zur Studie

Coaching sollte nicht dogmatisch sein, jedoch durchaus Raum geben für Veränderungen, die nicht immer logisch zu erklären sind.

Ich wünsche mir, dass sich immer mehr Coaches dafür öffnen, bereits bestehende Konzepte zu überdenken, neues kennenzulernen und ihre Arbeit zunehmend integrativer zu gestalten.

Das ist auch mein Ziel für 2018! Ich freue mich auf neue Projekte, Workshops und Coachings „nah am Menschen“.

Alles Gute!

Jari Andresen

Warum ich mit Hypnose arbeite!


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Es ist schon spannend die Reaktionen der Menschen zu beobachten, wenn ich von meiner Arbeit als Hypnose-Coach erzähle. Das läuft dann in vielen Fällen ungefähr so ab:  ich antworte auf die Frage nach meinem Beruf, dass ich im Coaching arbeite. Hier ist die Reaktion meist noch human, von Coaching haben viele schon gehört und können es einordnen, sind zumeist auch interessiert. Danach folgt meist die Frage, wie genau ich denn arbeiten würde. Jetzt nenne ich das magische Wort „Hypnose“. Die Reaktionen sind so vielfältig, wie spannend. Häufig beobachte ich Folgendes: unsichere Blicke, ängstliche Gesicher, angespannte Gesichtsmimik usw.

Auch merke ich, dass einige meiner früheren Freunde und Bekannten bei einer Begegnung mit mir einen strengen Sicherheitsabstand halten. Reine Vorsichtsmaßnahme natürlich!

Klar, nicht alle reagieren so. Für mich aber dennoch Grund genug, der Hypnose einen eigenen Blogartikel zu widmen.

Hypnose = Kontrollverlust und Manipulation?

Wenn ich die Standardsätze, die ich häufig in Zusammenhang mit Hypnose höre einmal zusammenfassen sollte, dann würden sie ungefähr so klingen:

  • „Ich finde das ja sehr interessant aber darauf könnte ich mich nicht einlassen…“
  • „Ich habe Angst, dass ich mich nach einer Hypnose verändere und plötzlich zu einem anderen Menschen werde…“
  • „Ich möchte nicht, dass irgendetwas Schlimmes in mir hervorgeholt wird.“
  • „Ich glaube, ich bin dafür ein zu starker Kopfmensch!“

Inzwischen habe ich auf diese Sätze auch schon die passende Antwort parat, aber hier fange ich mal lieber von vorne an…

Der Begriff Hypnose stammt vom griechischen Wort hypnos, was soviel wie Schlaf bedeutet. Bereits hier liegt schon ein Missverständnis vor, da Hypnose nichts mit Schlaf zu tun hat. Aber der Reihe nach.

Die meisten Leute konnotieren Hypnose wie folgt: „Oh, Hypnose, das ist doch das wo Leute erst einschlafen und nachher wie ein Hund bellen oder herumhüpfen weil sie denken sie wären ein Huhn.“

Die Rede ist hier ganz klar von Hypnoseshows, in denen Hypnose zur Unterhaltung und zum Entertainment eingesetzt wird. Mit klinischer Hypnose hat das so wenig zu tun, wie ich mit einer veganen Ernährung!

Hypnoseshows werden von vielen Menschen besucht, da sie unterhalten und etwas spannendes erleben wollen. Die Motivation mitzuarbeiten und ggf. auch – der Unterhaltung willen – mitzuspielen, ist also bereits gegeben. Bühnenhypnotiseure suchen sich außerdem nur gezielt Menschen aus, bei denen sie sicher sein können, dass die Hypnose bei ihnen auch wirkt. Zu diesem Zweck verstecken viele Hypnotiseure in ihrem Programm gezielt Tests, mit denen sie prüfen, wer von den Anwesenden besonders gut auf Trance reagiert. Dazu kommt noch die Zuschauergruppe, die einen Effekt erwartet und somit auch indirekt Druck auf den Probanden ausübt. Würden Sie auf einer Bühne mit 200 Zuschauer, zugeben: „Nee, das funktioniert jetzt nicht?“, wenn alle erwarten, dass es funktioniert?

Natürlich sind Bühnenshows und Fernsehauftritte sehr populär, was erklärt, dass ein bestimmtes Bild von Hypnose sich immer mehr verbreitet und ich somit viel Zeit mit Aufklärung und Richtigstellung verbringe („NEIN, ich habe KEIN Pendel!“ ;)).

Hypnose ist ganz alltäglich!

Ja, sie haben richtig gelesen! Im Vorgespräch mit KlientInnen erkläre ich ihnen, dass sie Hypnose bereits selbst mehrfach täglich praktizieren und somit ihr eigener Hypnotiseur sind.

Vielleicht kommen Ihnen ja die folgenden Situationen bekannt vor:

  • Sie fahren schon seit Stunden auf der Autobahn geradeaus, verfallen für einen winzigen Moment in einen Sekundenschlaf und verpassen die Ausfahrt…
  • Sie lesen abends im Bett den neuesten Bestsellerroman (Nein, Sie verschlingen Ihn geradezu) und stellen nach kurzer Zeit erstaunt fest, dass es bereits Mitternacht ist und Sie auf Seite 223 sind…
  • Sie sitzen im Kino, sehen einen spannenden Film und fiebern mit Ihrem Lieblingscharakter mit („Wird er die Frau seiner Träume bekommen…?“) und tauchen ganz in den Film ein, sie werden selbst zu einem Teil des Filmes…

Alle diese Situationen haben einen gemeinsamen Nenner: Sie haben Ihre Aufmerksamkeit fokussiert. Das ist Hypnose. Kurz gefasst könnte man also die die folgende Formel aufstellen:

Hypnose = fokussierte Aufmerksamkeit

Indem Sie Ihre Aufmerksamkeit also auf einen bestimmten Punkt richten passiert folgendes: ihr Wachbewusstsein (der kritische Verstand) fährt herunter und ihr Unterbewusstsein wird aktiviert. Hier sitzen vor allem Gefühle, innere Bilder und Erinnerungen. Durch die Trance können diese gezielt aktiviert werden. Das ist auch der Grund, warum Sie bei Ihrem Lieblingsfilm am Ende weinen, obwohl Sie ihn schon gefühlt 100 mal gesehen haben. Sie aktivieren hier also gezielt Ihre Emotionen, indem Sie sich selbst in eine Trance versetzen.

Bewusstsein
Durch Hypnose kann man den kritischen Faktor des Bewusstseins gezielt umgehen, um stärkende Verhaltensweisen zu integrieren.

Wir alle kennen und nutzen diese Alltagstrancen, jedoch meistens ohne es zu wissen oder die klare Intention zu haben, etwas verändern zu wollen. Und genau hier kommt meine Arbeit ins Spiel…

Gründe für meine Arbeit mit Hypnose!

1. Schnellere und bessere Ergebnisse

Stellen Sie sich bitte vor in Ihrer Stadt hat ein neuer Club aufgemacht und Sie wollen gemeinsam mit Freunden nett feiern gehen. Nun haben Sie leider nicht das neueste,  fancy Outfit an und werden deshalb bereits am Eingang vom Türsteher gebremst. Er lässt Sie nicht rein.

Dieser Türsteher ist eine häufig gewählte Metapher für unser Bewusstsein, den kritischen Faktor. Möchte man mittels Coaching eine positive Veränderung erzielen, z.B. mehr Durchsetzungsvermögen erreichen, wehrt sich der kritische Faktor nach allen Kräften und schickt uns Sätze wie z.B. „Das wirst Du niemals schaffen“ und bremst uns somit aus. In Hypnose können wir diesen kritischen Faktor direkt umgehen und im Unterbewusstsein einen neuen Satz wie beispielsweise „Ich bin durchsetzungsstark und kraftvoll, ich erreiche meine Ziele!“ etablieren.

Die rein kognitive Arbeit mit dem Bewusstsein würde somit viel länger dauern und auf Widerstände stoßen. Mit Hypnose können Ziele also schneller erreicht werden.

2. Hypnose ist eine flexible und sanfte Methode

Die Einsatzmöglichkeiten von Hypnose sind sehr vielfältig. Durch die den verbesserten Zugang zu Erinnerungsvermögen und Emotionsgedächtnis, lassen sich die Ursachen von Problemen aufdecken. Sollten Sie also unter einer starken Redehemmung leiden, könnte es sein, dass ein misslungenes Referat in der Schule dafür verantwortlich ist. Nur haben sie diese Erinnerung vielleicht vergessen oder gar verdrängt. In der hypnotischen Trace können wir diese Ursache finden und lösen, damit ihre Erinnerung an dieses Erlebnis nicht mehr mit Angst oder Panik besetzt ist.

Es ist auch möglich etwas positives zu etablieren, möglicherweise fehlt Ihnen Freude und Leichtigkeit in Ihrem Leben? Mithilfe der Hypnose können Sie in eine Situation der Kindheit eintauchen, die mit Glück und Lebensfreude besetzt ist. Einmal hervorgeholt und wiederelebt können Sie dieses Gefühl jederzeit abrufen und in Ihren Alltag integrieren.

Darüber hinaus ist bereits das Erleben der hypnotischen Trance an sich erholsam und entspannend. Viele KlientInnen berichten mir, sie würden sich nach der Hypnose so erholt und gelassen fühlen wie nach zwei Wochen Urlaub oder einem langen erholsamen Schlaf.

3. Erfolg durch Selbsthypnose

Natürlich würde ich die Methode der Hypnose niemals so anpreisen, wenn ich nicht selbst in hohem Maße von der Arbeit mit Hypnose profitiert hätte.

Ich nutze vor allem die Selbsthypnose und habe mich durch diese, beruflich und privat, äußerst positiv entwickelt.

Durch die Selbsthypnose ist es mir möglich, meine Arbeit mit mehr Energie, Freude und Elan zu absolvieren und obwohl ich teilweise doppelt so viel arbeite wie noch vor einigen Jahren, habe ich mehr Freizeit und nehme mir mehr Zeit für mich.

Außerdem kann ich mich durch Selbsthypnose besser auf meine Arbeit mit KlientInnen fokussieren und diesen mit mehr Empathie, Kompetenz und Professionalität begegnen.

Gerne berichte ich Ihnen von weiteren positiven Erfolgen durch Selbsthypnose.

Fazit: Profitieren auch Sie!

Wenn Sie auch einmal von der Hypnose und ihrer kraftvollen Wirkung profitieren oder einfach Ihre Fragen loswerden wollen, kontaktieren Sie mich gerne hier.

Demnächst werde ich auf diesem Blog auch Audios und Videos veröffentlichen, mit denen Sie Hypnose von Zuhause aus erleben können.

Ach und sollten Sie mir demnächst auf der Straße begegnen…laufen Sie nicht weg, ich bin doch nur Hypnose-Coach! 😉

Bis bald!

Ihr

Jari Andresen

 

Coaching – Was bringt mir das eigentlich?


1 Kommentar

„Seien wir mal ganz ehrlich: Coaching, das ist doch nichts für Otto Normalverbraucher! Das machen doch nur Führungskräfte und Manager. Coaching, das ist doch nur was, wenn man auf der Karriereleiter schon ganz ganz weit oben ist. Kann sich doch eh keiner leisten. Sauteuer sowas und bringen tut es doch eh nichts. Diese Coaches wollen einen doch eh nur – mit stolz geschwellter Brust – motivieren, mehr zu leisten.“

Nicht meine Worte, sondern Meinungen und Vorurteile, mit denen ich inzwischen häufig konfrontiert werde. Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt:

Wieso sollte ich ein Coaching machen? Bringt mir das etwas? Brauche ich so etwas überhaupt?

Auch wenn sich der Begriff des Coachings in den letzten Jahren stark gewandelt hat, halten sich dennoch einige hartnäckige Mythen über Coaching. Zeit, mit diesen Mythen ein wenig aufzuräumen. Auf geht’s!

Coaching wohin man sieht!

Mythos Nr. 1: Coaching ist nur für Führungskräfte und Manager geeignet.

Googelt der an Coaching Interessierte einmal den Begriff „Coaching“ so wird er schnell mit einer ganzen Welle von Ausdrücken erschlagen: Personal Coaching, Business Coaching, Führungskräftecoaching, systemisches Coaching etc.

Hat man sich von der Flut an Informationen erst einmal erholt, so stellt man fest, dass sich die meisten Begriffe in zwei Kategorien einteilen lassen:

  1. Die Zielgruppen des Coachings
  2. Die Methode bzw. die Art und Weise des Coachings

Personal- und Businesscoaching beispielsweise ist Kategorie (1) zuzuordnen. Die Zielgruppe des Coachings sind häufig Unternehmen, Manager und Institutionen. Systemisches oder lösungsorientiertes Coaching sind konkrete Coachingmethoden oder Vorgehensweisen während des Coachings und gehören somit zu Kategorie (2).

Auch wenn sich viele Suchergebnisse dem Businessbereich zuordnen lassen, bedeutet das noch nicht, dass Coaching nur für diesen Kontext geeignet ist.

Entkräftung Mythos Nr. 1: Stellen Sie sich vor, Sie wollen auf dem Nachhauseweg von der Arbeit noch kurz in den gut sortierten Supermarkt um die Ecke springen, weil Ihnen siedend heiß einfällt, dass Sie noch fettarme Milch, Schwarzbrot und zwei Säcke Katzenstreu (das ist heute im Angebot) brauchen. Wahrscheinlich haben Sie beim Gang durch den Supermarkt Ihre gewohnte Routine und Sie gehen nur schnell an den Regalen vorbei. Somit fällt Ihnen nicht auf, welche neuen Dinge sich im Angebot tummeln, vielleicht übersehen Sie sie auch, da Sie mit ihrer bisherigen Wahl immer zufrieden waren.

Ähnlich ist es auch mit dem Coaching. Inzwischen profitieren viele unterschiedliche Zielgruppen von Coaching, so u.a. Schüler und Studenten, die sich auf ihre Prüfungen oder Präsentationen vorbereiten wollen, Sportler, die ihre Leistung verbessern und ihre Kondition erhöhen wollen oder junge Mütter und Väter, die den Stress des Elterndaseins regulieren möchten.

Dennoch ist in der Gesellschaft immer noch das Bild des Business-Coachings vorhanden. Klar, es wird ja nach wie vor häufig genutzt. Fakt ist jedoch:

Jeder Mensch und jede Berufsgruppe kann von Coaching profitieren!

Coaching ist keine Psychotherapie!

Mythos Nr. 2: Beim Coaching spreche ich über mich und meine Probleme und wühle in meiner Kindheit.

Viele Menschen, die an einem Coaching interessiert sind, haben Angst, dass dabei „alle Leichen aus dem Keller und die dunkelsten Geheimnisse ans Licht“ geholt werden. Oft höre ich auch die Bitte: „Ich möchte aber nicht über meine (schlimme) Kindheit sprechen.“

Natürlich kommen Sie mit einem Thema zu mir. Sonst würden Sie und ich vermutlich nicht zusammenarbeiten oder? Sicherlich ist das Thema auch nicht immer angenehm für Sie. Kann ich gut verstehen. Dennoch möchte ich Ihnen versichern:

Unsystematisches Wühlen in der Vergangenheit und das Totreden von Problemen gibt es bei mir nicht!

Entkräftung Mythos Nr. 2: Mal angenommen, Sie sind bei Mistwetter und schlechter Sicht auf einer einsamen Landstraße unterwegs und bauen sogleich auch einen Unfall, bei dem Sie im Graben landen. Sie haben keine Ahnung, was den Unfall verursacht hat und rufen den Abschleppservice, der sogleich auch erscheint. Was macht der kompetente Mitarbeiter vom Abschleppservice nun? Vermutlich wird er sich nicht gemeinsam mit Ihnen in den Graben setzen und stundenlang überlegen, wie dieser Unfall bloß passieren konnte. Nein, er wird auf dem schnellsten Wege versuchen, ihr Auto aus dem Graben heraus zu holen. Vielleicht entdeckt er dabei auch, dass ein Reifen geplatzt ist und der Unfall deshalb geschah. Dann kann er Ihnen noch besser helfen.

Beim Coaching ist es ebenso. Wir arbeiten grundsätzlich lösungsorientiert, d.h. wir suchen nach einer Lösung für Ihr Problem. Dabei ist es manchmal auch nötig, die Ursachen des Problems zu finden und zu lösen. Dies geschieht jedoch immer systematisch und zielorientiert, d.h. wir machen uns auf die gezielte Suche nach der Ursache und rätseln nicht darüber, was der Auslöser für ihr Problem sein könnte.

Im Gegensatz zur, (oftmals) problemorientierten, Psychotherapie ist ein Coaching kürzer und zielgerichteter. In der Regel lassen sich bereits in 1-4 Sitzungen gute Ergebnisse erzielen. Außerdem ist es nötig, dass Sie psychisch stabil sind und an keiner psychischen Erkrankung leiden.

Wie Ihnen Coaching helfen kann, Ihr volles Potential zu entfalten!

Mythos Nr. 3: Beim Coaching redet man nur über Ziele und Erfolg.

Entkräftung Mythos Nr. 3: Aber mitnichten. Grundsätzlich lassen sich unterschiedliche Aspekte eines erfolgreichen Coachings ausmachen:

  1. Negatives lösen

Viele Leute buchen einen Termin, da sie eine Blockade, ein Gefühl (z.B. Trauer, Wut, Angst, Scham etc.) oder ein einschränkender Glaubenssatz („Ich bin nichts wert!“) belastet und sie diese loswerden möchten. Das geht mit meinen Methoden (Hier erfahren Sie näheres) oft erstaunlich schnell. Ist erst einmal etwas negatives gelöst, können bereits vorhandene Stärken oder Ressourcen besser genutzt werden.

  2.  Positives etablieren

Möchten Sie mehr Selbstvertrauen haben? Mehr Kondition beim Wettkampf? Oder die Fähigkeit entwickeln, die kleinen Dinge des Lebens besser wertzuschätzen?

Durch ein gelungenes Coaching können Sie stärkende Ich-Sätze (z.B. „Ich schaffe alles was ich mir vornehme!“) und positive Emotionen (Freude, Leichtigkeit, Neugierde etc.) in ihr Leben etablieren und sich selbst somit „positiv programmieren“.

  3.  Bereits vorhandenes Potential fördern und Leistung steigern

Sie möchten nichts loswerden, sondern etwas dazugewinnen? Sie besitzen bereits eine Stärke oder sind sehr gut in einem bestimmten Bereich und wollen ihre Begabung fördern um noch besser zu werden (z.B. im Leistungssport)?

Durch gezielte Ressourcenaktivierung, mentale Strategien und die hypnotische Arbeit mit dem Unterbewusstsein ist es möglich, ihre volles Potential zu entfalten.

Fazit: Probieren Sie es aus!

Ich habe Ihr Thema nicht erwähnt? Dann kontaktieren Sie mich unverbindlich hier und wir schauen gemeinsam, wie Sie persönlich von Coaching profitieren können!

Ich habe Sie mit meiner Begeisterung für Coaching angesteckt? Fantastisch! Lassen Sie sich überraschen, welche positiven Veränderungen sich in Ihrem Leben ergeben werden! Verpassen Sie auch nicht den nächsten Blogartikel!

Bis dahin. Alles Gute!

Ihr

Jari Andresen